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Der Zorn als dienstbarer Geist der Vernunft gegen den Zerfall der Zivilgesellschaft

Papst Gregor der Große wiederentdeckt von Georg Schramm:

//Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.//

Ein Satz der nicht verbesserbar ist!

Der Zorn ist also der dienstbare Geist der Vernunft und nicht die Wut – daher Absage an die Wutbürger…

…denn die Wut ist die unbeherrschte Schwester des Zorns.

Die Wut beherrsche man daher besser und lasse sie zuhause, wenn Bürger auf die Straße geht!

Den erhabenen Zorn ziehe man sich jedoch im schönsten Kleide an!

Scharfer Humor in einmaliger Weise von Georg Schramm zur Unbill unserer Gegenwart – viel Vergnügen:

Georg Schramm der Zorn

Georg Schramm: „Das Volk ist weiter“…als die Meinungsmacher meinen

http://georg-schramm.de/html/archiv.html

PS: leider kann ich keinen ähnlich großartigen politischen Interpreten (Kabarettisten) aus Österreich finden, sonst hätte ich diesen für meine innere Stimmung hier angeführt.

Denn das was ich hier in dieser Seite „Giftstaub“ als meine persönlich größte Misere aufzeige, ist nicht einfach mal nur eine Baufirma, die sehr viel Mist gebaut hat, sondern ein Politikum, das sich dahinter versteckt, auf Österreichisch, bzw. auf Wienerisch – extra Großgeschrieben 🙂

Anders als ein Politikum, kann ich es nicht sehen, denn als dieses entlarvte sich die Angelegenheit für mich vor Gericht.

Ein Politikum welches die Justiz für ihre abenteuerlichen Zwecke missbraucht und entwürdigt, mit jedem Tag mehr.

Arme vergewaltigte und blind gemachte Justitia!

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One Comment
  1. Welche Rolle spielt Wissen, wenn es um die Gestaltung seiner Selbst und gesellschaftliche Verhältnisse geht?
    Wir sind alle widersprüchliche Wesen. Einerseits sind wir überzeugt, wir seien von Natur aus privilegierte Wesen, da wir keine natürlichen Feinde haben, da wir frei unsere individuelle Emotionen ausleben können, da wir unsere Umwelt nach unseren Wünschen gestalten können. Andererseits stellen wir fest, dass Homo sapiens sich nicht unbeschränkt vermehren darf, dass Homo sapiens nicht unbeschränkt über Ressourcen der Erde verfügen kann, dass Homo sapiens ein soziales Wesen ist.
    Können wir diese Widersprüche unter einen Hut bringen?

    Heraklit setzte auf Vernunft und Weisheit: „Nur wer weise ist, erkennt die Vernunft. Und nur derjenige ist weise, der sich nach ihr richtet.“ Die Begriffe ‚Vernunft‘ und ‚Weisheit‘ haben in der industrialisierten ökonomisch global orientierten Gesellschaft nicht mehr die Bedeutung, die ihnen in der Geschichte beigemessen wurden. Stattdessen sind wir alle aufgerufen, speziell die heutigen Eliten, allumfassendem Wissen zu dem ihm gebührenden Stellenwert zu verhelfen: Nur derjenige wird sich und anderen gerecht, der Wissen nicht ausschließlich als Fähigkeit erachtet, individuelle Bedürfnisse und Forderungen durchzusetzen, sondern Wissen als gesellschaftlich wirksame Kraft erkennt und sich seiner individuellen Möglichkeiten entsprechend verhält.

    Homo sapiens ist nicht wie andere Organismen einem natürlichen Kreislauf ‚Fressen und Gefressenwerden‘ unterworfen. Es wird ihm nichts anderes übrig bleiben, sich nicht nur mit der Natur auseinanderzusetzen, sondern mittels ‚kulturellem‘ Wissen über sich Selbst und Wissen über Möglichkeiten sich selbstorganisierende gesellschaftliche Kreisläufe über Wasser zu halten. Und wird Homo sapiens die Fähigkeit besitzen, seine natürlichen egozentrischen Emotionen einzuschränken? Papst Gregor der Große war im 7. Jahrhundert der Ansicht, „Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.“ Ins 21. Jahrhundert übertragen lautet der Satz: Das Selbst kann sich überzeugend dem gesellschaftlich Unverträglichem entgegenstellen, wenn die Emotionen des Selbst seinem ‚kulturellen‘ Wissen dienstbar zur Hand gehen. Im Guten wie im Bösen.

    Homo sapiens könnte sich allerdings auch in einem selbstverursachten Chaos wiederfinden.

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